 |  |
| Merypaw's A Little Gismo Junior - 4 Tage alt |  |
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist der Edelste;
Zweitens durch Nachahmen, das ist der Leichteste;
Und drittens durch Erfahrung, das ist der Bitterste.
(Konfuzius)
Wir haben eine große Leidenschaft: den Labrador Retriever ! Unsere Zucht betreiben wir mit Liebe und Vorsicht, zum Wohl unserer geliebten Freunde.
Hunde zu halten, bedeutet eine große Verantwortung. Wir sind ihnen verpflichtet, sie gut zu ernähren, ihnen genug Bewegung und frische Luft zu verschaffen, ihnen helfen gesund zu bleiben, wir geben ihnen Zuneigung und vieles mehr. Kurzum sie sind Teil unseres Lebens.
Hunde aber zu züchten bedeutet eine noch größere Verantwortung, denn man ist maßgeblich an der Entwicklung der Rasse beteiligt. Man sollte sich lange und intensiv mit dem Thema beschäftigen, bevor man eine eigene Zucht plant, auch ist nicht zu unterschätzen, wie eng Freud und Leid nebeneinander liegen. Wir sind dieses Abenteuer eingegangen und gespannt, wie die Geschichte weitergeht.
 |  |
Unser Kennelname Merypaw’s wurde 2007 international durch die FCI geschützt. Der Name ist abgeleitet von unserer Hündin Merya, die ursprünglich unsere Starthündin werden sollte, aber leider reichten ihre Gesundheitsergebnisse für die Zuchtzulassung nicht aus. Paw bedeutet auf deutsch Pfote und so hat unsere Merya dann doch ihren Pfotenabdruck in der Zucht hinterlassen.
Wir züchten im Labrador Club Deutschland e.V. (VDH/ FCI) und unterwerfen uns somit den strengen Zuchtbestimmungen, zum Wohle der Rasse und unserer Hunde. Darüber hinaus legen wir größten Wert auf artgerechte Ernährung unserer Hunde und unserer Welpen, sowie auf bewusste Impfintervalle. Wir bitten alle Welpeninteressenten sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und empfehlen folgende Links:
- Ernährung : http://www.barfers.de
- Impfung : http://www.haustierimpfungen.de
- Augen auf beim Welpenkauf : http://www.drc.de/zucht/welpenkauf.html
 |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |
| Melody & B-Wurf |
 | "Marie" B-Wurf |
 | Amely & Jnior |
 | Geburt Junior |
 | Tony & C-Wurf |
 | D-Wurf 1 Woche |
 |
 |  |
 | Amely & Junior (Merypaw's A Little Gismo Junior) 1 Tag alt |
Unsere Labradors leben in einem „gesunden Rudel“ bestehend aus Alt – und Junghunden, Rüden und Hündinnen und natürlich uns Menschen. Lediglich, wenn wir uns außer Haus befinden, oder wenn die Hündinnen läufig sind, trennen wir sie nach Alter und Geschlechtern. Unsere Labbis leben mit uns in einer Einheit im Haus, außerdem steht ihnen eine helle Einliegerwohnung und großzügige Auslaufwiesen zur Verfügung. Wir gehen täglich mit ihnen spazieren, trainieren sie auf unserem Grundstück retrievergerecht und haben unsere täglichen Kuschelstunden, so dass ihre Bedürfnisse nach allen Seiten gestillt sein sollten und unsere auch. ;)
 |  |
| Tony & der C-Wurf 2 Tage alt |  |
Die Geburt und Aufzucht unserer Welpen findet wie im Lebensalltag auch im Haus und im Rudel statt. Die Nähe gibt der trächtigen und werfenden Hündin die nötige Sicherheit. Die Welpen erfahren so ab der Stunde ihrer Geburt einen liebevollen Umgang, eine ausgeglichene Mutter und bekommen automatisch das Vertrauen im Umgang mit uns Menschen vermittelt. Unsere Welpen sind Teil des Rudels und der Familie und werden schon in den ersten Wochen von Mensch und Rudel erzogen und geprägt. Sie erfahren die verschiedensten Alltagssituationen und Geräusche im Haus, Garten und bei kurzen Ausflügen. Durch viel Besuch in den ersten Wochen bei uns lernen sie Erwachsene und Kinder unterschiedlicher Art kennen.
Sobald sie alt genug sind und das Wetter es zulässt machen sie den Garten unsicher. Es steht ihnen ein großer Außenauslauf mit verschiedenen Reizen (die wir jedoch nach und nach in den Auslauf legen) zur Verfügung. Unter Aufsicht von der Mutter und uns Menschen dürfen sie dann aber bald den ganzen Garten und auch Teile der angrenzenden Wiesen in Beschlag nehmen. Wir legen größten Wert auf die Prägung unserer Welpen, denn gerade die entscheidende Phase zwischen der 4. und 7. Lebenswoche ist später kaum mehr nachzuholen.
Aber viel wichtiger als sämtliche äußere Prägung ist : die Mutterhündin. Sie allein wirkt schon auf die Welpen ein, wenn sie noch im Mutterleib sind. Sie säugt und putzt die Welpen in den ersten Wochen, gibt ihnen Nähe, Wärme und Sicherheit. Sie allein legt den Grundstein für die gesunde Entwicklung von Körper und Geist der kleinen Labradors. Daher ist das Wohlbefinden der Mutterhündin mit größter Hingabe und Sorgfalt zu beachten.
 |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |
| Tempo & B-Wurf |
 | Junior im Welpenzelt |
 | Das Welpenzimmer |
 | B's im Außenauslauf |
 | B-Wurf in der Küche |
 | B's im Außenauslauf |
 |
Wie am Anfang erwähnt legen wir unter anderem größten Wert auf die artgerechte Ernährung unserer Hunde und unserer Welpen und möchten an dieser Stelle noch einmal unsere Welpeninteressenten bitten sich mit diesem Thema auseinander zusetzten. Es sieht schwieriger aus als es ist, aber es ist nicht mehr und nicht weniger als: einfach nur Hunde füttern. Seitens der Futtermittelindustrie wird uns eingeredet, dass der Mensch nicht mehr in der Lage ist eine bedarfsgerechte Ration zusammenzustellen und dass der Hund nur gesund und richtig durch Fertigfutter ernährt werden kann. Die Hersteller vergessen dabei natürlich zu erwähnen, dass in den meisten Futtermitteln kaum noch echtes Fleisch enthalten ist, sondern vielmehr Füllstoffe enthält und künstliche Vitamine aufgepeppt wird. Sie tun ihrem Hund den größten Gefallen, wenn sie ihn mit rohem, frischem Futter ernähren und die Werbeslogans der Industrie skeptisch betrachten.
.
 |  |
 | Unser B-Wurf futtert mit 4 Wochen einen Pansen |
Das beste Beispiel von : „geht gar nicht“ bis „ich werde nichts anderes mehr füttern“ habe ich in meinem B-Wurf erlebt. Erst nachdem sich die Welpeneltern intensiv mit dem Thema beschäftigt haben, wollten sie einen Versuch der artgerechten Ernährung starten. Zu Anfang als Teilprojekt, also eine oder zwei Mahlzeiten Fertigfutter und den Rest frisch. Erst als sie den Welpen zu Hause hatten, stiegen sie völlig überzeugt auf komplett Frischfütterung um und sind total begeistert. Und ich bin begeistert, dass sie es machen und es so toll klappt.
Die Welpenmama von unserem Jack (Merypaw’s Beau Mec Jack) hat ihre Erfahrung in Sachen „BARF“ wunderbar dokumentiert. Gehen Sie doch einmal auf Jack’s Homepage und lesen sie selbst nach. http://www.merypaws-beau-mec-jack.net
Außerdem möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf die Impfproblematik eingehen. Dazu vorab ein Zitat:
“Meine eigenen Haustiere werden als Welpen ein- oder zweimal geimpft und dann nie wieder, mit Ausnahme der Tollwutimpfung, die alle drei Jahre gegeben wird (...) Ich verfahre nach diesem Programm seit 1974, und es ist weder bei meinen Haustieren noch bei den Haustieren meiner Kinder und Enkel jemals eine Infektionskrankheit aufgetreten.” Professor Ronald Schultz, Veterinärimmunologe an der Universität von Wisconsin, Madison
.
Wir können gar nicht oft genug wiederholen sich mit diesem Thema auseinander zusetzten. NEIN, wir sind mit Sicherheit keine Impfgegner, im Gegenteil, aber wir sind Impfkritiker getreu dem Motto: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“.
Unsere Welpen werden, vor der Abgabe, SHPL (Staupe-Hepatitis-Parvo-Leptospirose) geimpft. Danach liegt es in ihrer Hand, wie es weitergeht. Jährliche Impfungen gehen in meinen Augen zu Lasten der Gesundheit des Hundes.
 |  |
| Junior (Merypaw's A Little Gismo Junior) und der B-Wurf |  |
Wir erwarten von unseren Welpenkäufern an erster Stelle: Vertrauen zu uns. Es gibt nichts, was man nicht gemeinsam regeln kann und es gibt nichts, wo wir Ihnen nicht helfen wollen, wenn es Probleme gibt. Wir erwarten, dass Sie sich bewusst sind, was es bedeutet, wenn man einen Welpen adoptiert. Wir möchten, dass unsere Welpen retrievergerecht gehalten, gepflegt und geliebt werden. Grundsätzlich geben wir keine Welpen in Zwingerhaltung ab, denn dort wurde dieser tolle, immer gut gelaunte Clown verkümmern. Wir erwarten von unseren Welpeneltern, dass unsere Welpen mit einem Jahr auf HD und ED geröngt werden und auf einem Wesenstest des LCD oder des DRC geführt werden. Nur mit möglichst vielen Ergebnissen der Nachzucht können wir die Zucht ständig verbessern.
Zum guten Schluss sei noch eins gesagt: wir suchen unsere Welpeneltern sehr gewissenhaft aus und vergeben keine Welpen am Telefon oder per E-Mail. Die Chemie zwischen uns und dem Welpeninteressenten muss stimmen. Wir müssen uns persönlich überzeugen, ob wir die richtige Wahl im Sinne unserer Hundekinder getroffen haben, aber auch Sie müssen sich bei uns Wohl fühlen und das Gefühl haben, den richtigen Züchter gefunden zu haben, erst dann können wir gemeinsam das „Projekt“ Welpe starten. Gerne lernen wir unsere Welpeneltern auch schon vor der Geburt der Welpen kennen und freuen uns über regen Kontakt.
Bevor ich meine „Zuchtgedanken“ schließe, möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Menschen bedanken, die mein Hobby unterstützen und mit mir gemeinsam meinen Traum leben.
Vielen Dank an euch alle !
Nikola Kloss – August 2009
 |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |
| Tempo & Tochter Bijou |
 | Junior und ich |
 | Unser C-Wurf |
 | Lizzy (C-Wurf) |
 | Lola und C-Wurf |
 | Unser C-Wurf |
 |